| 7.Etappe Ökumenisches Samstagspilgern Bad Berka- Hopfgarten |
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 Am Samstag, 09. August trafen sich die Pilger an der St. Marien-Kirche von Bad Berka. Ein Großteil reiste bereits gemeinsam mit der Bahn an, zwei neue Teilnehmerinnen warteten bereits vor der Kirche. Zur Morgenandacht wurden wir von der Kantorin mit Orgelmusik begrüßt. Im Anschluß an die Andacht berichtete sie sehr lebendig aus der Geschichte des Gotteshauses und der Gemeinde. Bevor es auf die Strecke ging, wurde am Kriegerdenkmal vor der Kirche eine Schweigeminute eingelegt. Dann ging es vom Ufer der Ilm hinauf auf den Hexenberg bis zu dem kleinen Ort Schoppendorf. Auch die Dorfkirche und die Kirchgemeinde ist klein, jedoch ist erstere zum größten Teil saniert worden, und der Kirchenälteste Herr … .berichtete voller Stolz davon. Patron des Gotteshauses ist der Heilige Mauritius, die Pfarrstelle ist momentan vakant. Auch auf dem Platz um das Gottehaus herum gab es noch einiges zu entdecken, u. a. einen Waidmühlenstein und an der Kirchenmauer sogar einige blühende Waidpflanzen. Gleich daneben befindet sich ein kleiner Gedenkstein für die Opfer, die die beiden Weltkriege auch in diesem Dorf gefordert haben. Wiederum legten wir eine Gedenkminute ein. Ausgiebig betrachteten und bewunderten wir auch das originelle Denkmal zur Ortsgeschichte, bevor es weiter ging hinüber nach Troistedt. Die dortige evangelische Kirche ist dem Heiligen Jacobus geweiht, dem Pilgerpatron. Frau Lencer, Pfarrersfrau im Ruhestand, erzählte auf freundlich-humorvolle Art einige Anekdoten aus ihrem langjährigen Dienst, wodurch wir einen interessanten Einblick in die Kirchengeschichte erhielten. Auch der umliegende Friedhof mit zahlreichen alten Grabstellen hält gewiß manche Lebens-Geschichte parat. Nach einer kurzen Andacht, zogen wir jedoch weiter, unter der Autobahn hindurch, vorbei an bereits teilweise abgeernteten Feldern nach Isseroda. Am dortigen Gotteshaus St. Pankratius wurden wir vom Ehepaar ….begrüßt und in die Kirche geführt. Schon der Eingang ist sehr ungewöhnlich – das Innere überraschte uns alle sehr. Zum einen weil es z. T. noch eine offensichtliche Baustelle ist. Zum anderen weil durch den fast leeren Innenraum, den spartanisch eingerichteten Altarraum und die weißen Wände eine sehr ungewöhnliche Atmosphäre hervorgerufen wird. Gespannt lauschten wir den Ausführungen der beiden Aktiven vom Kirchbau-Verein, die hauptsächlich aus der jüngeren Geschichte erzählten, von Verfall und Wieder-Auferstehung des Gotteshauses. Als nächste Maßnahme soll ein ein geeignetes Gestühl gekauft und ein paar kleinere Schäden am Gewölbe behoben werden. Wir wünschten dazu weiterhin viel Erfolg, und können einen Besuch dieser Kirche allerwärmstens empfehlen. Wenige Schritte entfernt stand ein weiteres Kriegerdenkmal, auch hier gedachten wir der Opfer von Krieg und Gewalt. Sodann führte der Weg durch die Feldflur, die vom Ettersberg überragt wird, und welche wir eine gewisse Strecke lang, schweigend durchquerten. Über die viel befahrene Bundesstraße Nr.7 hinweg gelangten wir nach Utzberg. Dort erwartete uns bereits Frau ….., die uns in die Kirche St. Johannes Baptist hinein ließ. Es besitzt eine reiche und vielgestaltige Ausstattung, so dass wir einige Zeit mit Umherschauen verbrachten. Dann fand die Etappe mit einer kleinen Andacht ihr „offizielles“ Ende. Nun folgte nur noch eine kurze Distanz über einen kleinen feinen Anstieg, und schon waren wir am Bahnhof Hopfgarten. Nach diesem ergiebigen Pilgertag galt Lob und Dank dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Ehepaar Walkow/ Steffen Rödiger |
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