| 6. Etappe Weimar- Bad Berka |
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Montag, 27. Oktober 2008 Am 12.07.2008 begab es sich, daß ein getreues Fähnlein ökumenischer Pilger zu einer weiteren Etappe aufbrachen auf dem ökumenischen Pilgerweg. Diesmal führte uns unsere Tour von Weimar nach Bad Berka. Zunächst trafen wir uns in der katholischen Pfarrkirche Herz-Jesu zu einer gemeinsamen Andacht am Beginn unsere Weges. Der Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche zeigt uns die Stätte der Anbetung Gottes und erläuterte einige Details aus der umfangreichen Geschichte dieser Gemeinde. Besonderes Interesse erregten die Grabsteine, die ob ihrer Vielfalt und ihres Alters Auskunft über die verflossenen Generationen geben können. Weiter führte uns unser Weg von Weimar nach Gelmeroda. Die dortige Kirche ist bekannt als Autobahnkirche und weltberühmt durch die von Lionel Feininger gefertigten 13 Gemälde dieser Kirche. Menschen aus aller Welt nutzen ihren Besuch in Deutschland und Thüringen, um diesem weltbekannten Kirchlein einen Besuch abzustatten. Diese alte Kirche ist viel und oft von Hochwasser betroffen gewesen und es bedarf noch vieler freiwilliger Arbeit, um wieder einen Zustand zu erreichen, der einem Ort des Verweilens und der Stille gerecht wird, Dennoch stimmt es froh und optimistisch, daß viele Stunden freiwilliger Arbeit bereits geleistet wurden, um den Zustand zu verbessern. Nach einem kurzen Gespräch führte uns unser Weg weiter nach Possendorf. Bekannt ist diese Kirche durch ihren Altar; der Meister des Possendorfer Altars, ein unbekannter Künstler, hat nicht nur diesen Altar geschaffen, dessen drei Altarfiguren bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert verschwunden sind. Von weiterem Interesse sind die dortig bei Restaurierungsarbeiten gefundenen Fresken. Nach einer kurzen Rast in Possendorf gingen wir in einem Abschnitt des Schweigens und Gedenkens nach Hetschburg. Unser Weg führte uns zwischen Feldern und durch Waldgebiet und regt zum Meditieren an. Angekommen in Hetschburg besuchten wir auch die dortige Kirche. Diese stimmte sehr fröhlich und erfreute uns ob ihres Zustandes und der dortigen Pretiosen. In einem kleinen Abstecher besuchten wir eine als Wohnanlage ausgebaute Mühle, die einen imposanten Eindruck zu vermitteln mochte, welche Schönheiten durchaus auch weitab der gewohnten Wege zu erkunden sind. Unser Pilgerweg endete in Bad Berka. Das erste Mal bei diesem Zyklus ökumenischer Pilgerungen begann und endete eine Pilgerung in einer katholischen Gemeinde. Die katholische Kirche in Bad Berka ist aus einem Provisorium entstanden, einer Baracke, und wurde zu einem festen Standort ausgebaut. Es dürfte wohl nicht all zu häufig sein, daß eine katholische Kirche in einer einer Baracke untergebracht ist. Die dortige Gemeinde hat sich den Gegebenheiten angepaßtz und weiß die Möglichkeiten für sich zu nutzen. Unser Weg betrug gesamt ca. 18 km. Die Heimfahrt nutzten wir für weitere anregende Gespräche und verabredeten uns für eine weitere gemeinsame Pilgerwanderung. Heiko Schröter und Gertrud Göb |
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