| 8. Etappe Oekumenisches Samstagspilgern in Mitteldeutschland |
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Pilgerbericht 8. Etappe Merseburg-Mücheln 3. Oktober 2009 Trotz des Feiertages sind viele Pilger pünktlich am Treffpunkt. Die Fahrt geht über Halle nach Merseburg. Hier werden wir von den Pilgern aus Erfurt und Volker Schikowsky herzlich empfangen. Ein sehr kurzer Weg und schon sind wir in der Katholischen Kirche St. Norbert. Ulrich Rueß erklärt, die Kirche gehört zum Gemeindeverbund Merseburg. Die Andacht von Klemens Schubert wird an der Orgel begleitet von Herrn Holzhau. Unser Weg führt gleich aus Merseburg heraus und Volker Schikowsky übernimmt von Dagmar die weitere Leitung der Wanderung. Endlos streckt sich der Weg, flaches Land rechts und links neben dem ehemaligen Kolonnenweg der Armee. Als Abwechslung gibt es die Hangars für die Flugzeuge zu sehen. Endlich haben wir die Halde Klobikau und den Aussichtsturm erreicht. Doch was ist hier los? Der Holzturm ist eingerüstet und am Feiertag wird darauf gearbeitet. Wir ziehen weiter. Auf der Höhe der Halde, immer mit Blick auf den Geiseltalsee, wandern wir bei stürmischem Wind dem Weinberg entgegen. Am Weinberg kann man einen Federweißen trinken oder eine Bratwurst essen. Gestärkt geht es zum nächsten Aussichtspunkt. Einige Pilger sind geschafft und besteigen den Turm nicht. Ein Teil der Gruppe nimmt jetzt den bequemen Weg, der andere Teil der Gruppe folgt Volker einen ganz steilen Weg hinunter. Jetzt ist Mücheln in Sicht. Vorbei an der zukünftigen Marina des Geiseltalsee, Treppen hinauf, erreichen wir Mücheln. Die Glocken der St. Jakobi Kirche läuten zum Empfang. Hier wartet der Pilgerfreund aus Hohenstein- Ernstthal mit dem Fahrrad, er hat uns in Leipzig verpasst. Frau Müller hat für uns, fröstelnde Pilger, Kuchen und einen vorzüglichen Kaffee bereitet. Die Pause in der Pilgerherberge am Pilgerweg Sachsen-Anhalt und der Via regia, bringt unsere Lebensgeister zurück. Pf. Schröter hält uns in der St. Jakobi Kirche eine kurze Andacht. Ein kleiner Satz wird noch den Heimweg in langer Erinnerung halten: „ Wir regen uns über die Verspätung eines Zuges auf, dabei sind doch fast alle Züge pünktlich!“ Wir singen auch ohne Gesangbücher. Bis zur Abfahrt des Zuges bleibt noch Zeit. Wir gehen über den Markt und bekommen eine Kurzführung durch das Rathaus. Treppenturm mit Wendeltreppe, Bierkeller und Folterkammer werden uns gezeigt. Rasch geht’s noch zur Kirche St. Ulrich. Volker Schikowsky hat den Schlüssel besorgt. Diese Ausstattung mit der herrlichen Orgel, den Emporen und dem Kanzelaltar war der absolute Höhepunkt. DANKE Volker !!!!! Zurück zum Zug. Den müssen wir erreichen. Pünktlich geht es mit der Regionalbahn bis Merseburg. Die Erfurter und Leipziger stehen auf dem Bahnsteig. Lautsprecheransage: Der Zug nach Halle hat ca. 30 Min. Verspätung“! Die Erfurter haben glück Ihr Zug kommt pünktlich. In letzter Minute springen die Leipziger in den Zug und fahren nach Großkorbetha. Hier warten wir auf den Zug nach Leipzig. Es ist kalt und das Warten wird zur Ewigkeit. Dieser Zug kommt pünktlich. Froh, lustig und glücklich, aber erschöpft erreichen wir Leipzig. Bis zum nächsten Pilgertag. Heidemarie Kriegsmann |
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