Pilgerbericht 5. Etappe des Ökumenischen Samstagspilgern

Gera-Lusan – Berga / Elster am 4. August 2018
Der zu erwartende heiße Ferien-Samstag führte nur eine kleine Gruppe zur Morgenandacht im Gemeindezentrum St. Ursula in Gera-Lusan zusammen.
Herr Pfarrer Schlegel sandte uns acht Pilger zwischen 10 und 81 Jahren, mit einem Text aus dem Brief des Paulus, sehr zuversichtlich auf den Weg.

Schnell waren wir an der Weißen Elster und während des Weges entlang der Gärten, der Salzstraße und bis zu Friedensbrücke bei Liebschwitz, gedachten wir an die in letzten Tagen des II. Weltkrieges zu Tode gekommenen Häftlinge des Todesmarsches des KZ Buchenwald und der wechselvollen Geschichte der Brücken und Wege.

Erster Höhepunkt war eine "Eis" rast in Meilitz. Direkt am Wander- und Pilgerweg liegt die Bäckerei der Familie Ratzer.

Es dauerte nicht mehr lange und der sonnige Weg führte uns zur Veitskirche Wünschendorf. Das war ein Staunen, als wir in diese Kirche traten.
Nach dem Mittagsgebet stellte uns Kirchenführerin Frau Kallies diese Perle an der Elster vor. Die Kirche ist über 1000 Jahre alt. Sie ist die älteste Kirche des Vogtlands und eine der ältesten in Thüringen. Besonders der Blick vom Turm in ins schöne Thüringer Vogtland war toll.

Erfrischt und mit vollen Wasserflaschen ging es auf den Nachmittagsabschnitt des Weges. Herrlich der Wald entlang des Elsterperlenweges und die Ausblicke tief hinab ins Tal. Die zum Teil schroffen und schiefrigen Felsformationen erstaunten uns in ihrer Höhe und der rötlichen Farbe.

Etwas verspätet und leicht erschöpft gelangten wir zur Clodramühle an der Weißen Elster
Nach dem schlimmen Hochwasser von 2013 hat Familie Groß die Mühle zur Verarbeitung von Schafwolle wieder hergerichtet. Leider machen viele Vorschriften und Auflagen den Betrieb fast unmöglich. Herr Groß stellte uns mit viel Herz seine Mühle vor und wir konnten Einblick in neue und alte Technik nehmen.

Auf dem Weg nach Berga gab es noch eine Einladung zum Mitnehmen von frischen Obst und Gemüse am Unterhammer.

Unter Glockengeläut erreichten wir dankbar für diesen Tag den Bahnhof Berga.


Dagmar Schlegel im August 2018
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