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Pilgerbericht 5. Etappe Ökumenisches Samstagspilgern

 zu Klöstern und Kirchen entlang der Unstrut, 3. August 2019, Heldrungen - Sömmerda

Pilgerbericht 4. Etappe Ökumenisches Samstagspilgern

zu Klöstern und Kirchen entlang der Unstrut  6. Juli 2019 Artern – Heldrungen

An diesem ersten Feriensamstag in Mitteldeutschland, machten sich die Leipziger Pilger am frühen Morgen auf den Weg nach Artern, in den Kyffhäuserkreis.         Am Bahnhof warteten schon unserer Thüringer Mitpilger und gemeinsam ging es durch den Ort zur Stadtkirche St. Marien; vorbei an der der Kath. Kirche und dem imposanten Rathaus, sowie den ersten Hinweisen auf die ehemals bedeutsame Saline.

In der Kirche empfing uns die junge Pfarrerin mit Gemeindegliedern und wir tauchten erst mal in die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses ein. Vieles wurde durch das Engagement in der Gemeinde wieder instand gesetzt, so dass die Kirche z.B. ganzjährig genutzt werden kann.

Die Andacht gestaltete Pfarrerin Burghardt in Form einer Meditation, bei der wir aufgefordert waren, das Äußere und das Innere zu erspüren und uns so mit einem Fundament für den Pilgertag zu stärken. Nach dem Segen und dem Pilgerstempel, begaben wir uns gemeinsam auf die Pilgeretappe. Schön, dass wir auch immer wieder vieles aus der Geschichte der Orte erfahren, Salz war jahrhundertelang das bestimmende Gut der Stadt Artern. Noch heute gibt es den Solepark, Solegraben und die Reste der Salzsiederei. Ein Naturpark bietet Informationen über die Pflanzen der Salzlandschaft. 

Unser nächstes Ziel an diesem Tag war die Dorfkirche Schönfeld, entlang der Unstrut unter der Autobahn hindurch und zwischen den Weiden mit Ziegen und Schafen erreichten wir die freundlich geöffnete Kirchentür.

Ein prachtvoller in Weiß und Gold gehaltener Altar nahm unsere Blicke gefangen. Herzlichen Dank an Frau Telschow, die uns die weiteren Ausstattungsstücke und die Arbeit des Schönfelder Kulturvereins vorstellte, der all dies schon zuwege gebracht und weiter an der Restaurierung und vor allem Nutzung der Kirche arbeitet.

Nach der Mittagsandacht und einer Pause im Grünen ging es auf den 2. Teil des Weges.

Bevor wir ein Stück schweigend durch das Ried liefen, dachten wir an  unsere Mitpilger, denen es zur Zeit nicht so gut geht, aber auch an diejenigen die auf anderen Wegen unterwegs sind. Am Ende des Abschnittes berichtete ein Mitpilger von seinem desjährigen Pilgern auf dem portugiesischen Teil des Jakobsweges nach Santiago de Compostela. Wir bewunderten den reichlich mit Stempeln gefüllten Pilgerausweis.

Fröhliche Paddler querten unseren Weg auf der Unstrut, als wir diese auf der Brücke überschritten. Nun war es doch ganz schön warm und der Weg durch die Felder nach Bretleben (oder wie die Einheimischen sagten: „Brättlähm“) dehnte sich.  Kurz vor dem Bahnübergang sahen wir hoch oben ein Storchennest mit schon fast flüggen Jungstörchen. Im Ort ging es zur großen Johanniskirche, die uns Pfarrerin Burghardt schon am Morgen empfohlen hatte.

Nach dem Öffnen der Kirchentür traten wir in einen sonnendurchfluteten weiten Raum, der uns sofort den Halleluja – Kehrvers eines Kirchenliedes anstimmen lies.  Die Kirche befindet sich gerade in den letzten Zügen ihrer Wiederherstellung, nach dem sie schon fast dem Verfall preisgegeben war. Frau Lampert aus der Gemeinde betrachtet die Kirche als einen wichtigen Teil Ihres Lebens und freute sich sehr, dass auch mal Fremde  ihr Interesse teilten. Wichtig wird es sein, dass nach der Beendigung der Bauarbeiten eine regelmäßige Nutzung  gewährleistet werden kann.

Nun ging es noch einmal auf den Weg, leider doch ohne Kirschen, es war einfach zu trocken in diesem Jahr. Schon lang sahen wir vor uns Heldrungen mit Kirche und Wasserburg und dahinter den bewaldeten Höhenzug der Hohen Schrecke. Durch den Ort ging es dann direkt zur Wasserburg mit Ihren Bastionen und Gräben. Heimatgeschichte die für die meisten neu war. 

Dann riefen uns auch schon die Glocken der nahen Golgatha-Kirche zur Abschlußandacht. Der evangelische Pfarrer Eichfeld und Kantor Salzmann hielten diese mit uns. Herr Rönnecke stellte uns die altlutherische Gemeinde und deren Besonderheiten vor. Die Kirche ist das Gotteshaus dieser Christen.

Der Weg zum Bahnhof Heldrungen führte uns dann an der Ev. Wigbertikirche, an Blumenfeldern und am Naturbad vorbei und wir freuten uns, dass wir nach dieser gelungenen Etappe die Bahn pünktlich erreichten.

Dagmar Schlegel                                                                           Rackwitz im Juli 2019

Bericht Frühlingspilgern im Erzgebirge - zum Pilgergrab nach Hundshübel

Zum Frühlingspilgern des Interessenkreises Jakobsweg Silberberg hatten sich 21 Pilgerfreunde aus dem Erzgebirge und Gäste aus Glauchau und Dresden am 18.05.2018 am Filzteich in Schneeberg- Neustädtel eingefunden.
Zum Beginn der denkwürdigen Wanderung zum Pilgergrab eines Pilgers aus Polen der auf dem Weg nach Santiago de Compostela war, wurde Heimatfreund
Hans-Jürgen Müller aus Hundshübel begrüßt.

Pilgerbericht Ökumenisches Pilgern im Dreiländereck am Ostermontag

Bei herrlichem Frühlingswetter versammelte sich eine große Pilgerschar aus nah und fern vor der Kirche in Lucka in Thüringen.

Pilgerbericht 2. Etappe Ökumenisches Samstagspilgern an der Unstrut

am 4. Mai 2019 von Laucha nach Nebra

Mit Gottes Wort von Tag zu Tag hat uns am Samstagmorgen folgender Spruch begrüßt:

Pilgerbericht 1. Etappe Ökumenisches Samstagspilgern an der Unstrut

am 6.April 2019 von Naumburg nach Laucha

Endlich ist es wieder soweit, wir können unsere Wanderschuhe aus dem Winterschlaf holen und uns auf die erste Pilgeretappe begeben. „Ökumenisches Samstagspilgern 2019  entlang der Unstrut – gemeinsam zu Kirchen und Klöstern unterwegs“  heißt das Motto und  führt uns in 7 Etappen  von Naumburg nach Mühlberg.

Pilgerbericht 1. Winterpilgern

 – Pilgerauftakt 2019

Am letzten Tag der Weihnachtszeit – dem Hochfest Mariä Lichtmess oder Mariä Reinigung am 2. Februar starteten die mitteldeutschen Pilger in die neue Saison.

Die Kirchgemeinde Markranstädter Land westlich der Stadt Leipzig war mit dem „Christusweg“ zu den Kirchen rings um den Kulkwitzer See, der Gastgeber dieses erfüllten Tages.

Frau Uhlmann-Zemmrich hatte überall Ehrenamtliche gefunden, die die noch weihnachtlich geschmückten Kirchen geheizt hatten und den die Kleinode der Gemeinden vorstellten.

Gemeinsam mit Frau Hoffmann hielt sie mit uns die Meditationen zu den Medaillons des Christusweges des Künstlers Heinrich-Gerhard Bücker, die seit 2017 in den Kirchen zum Innehalten einladen.

Frau Hoffmann begleitete auch musikalisch und übte mit uns ein Quodlibet zum Thema Pilgern ein.

Insgesamt 34 Pilger aus der Kirchgemeinde und aus ganz Mitteldeutschland waren an diesem Tag gemeinsam unterwegs und neben der geistlichen Intention, war auch das Erleben der Landschaft mit den kleinen Dörfern, dem See und der winterlichen Ruhe für alle eindrücklich erlebbar.

In der romanischen Kulkwitzer Kirche mit ihren freigelegten Malereien wurde Mittagspause eingelegt, ein heißes Getränk und Gebäck war bei allen Willkommen.

Die Thronitzer Kirche liegt zwar nicht auf dem Gebiet der Kirchgemeinde jedoch der Weg führte uns auch dort vorbei und wir erhielten durch Pilgerfreund Volker Schikowsky eine Erklärung, was es mit Kirchengrenzen und Landesgrenzen auf sich hat.

Die vorletzte Station war die Kirche in Quesitz schon fast an der Via regia, der heutigen Bundesstraße B 87 gelegen. Die Kirche hat in Ihrer Geschichte vieles gesehen. Schön, daß wir Pilger auch hier zu Gast sein konnten.

Auf den letzten Kilometern zum Ziel nach Markranstädt ging es noch einmal über die Felder und wenn an diesem Tag nicht der Winternebel unser ständiger Begleiter gewesen wäre, hätten wir von fern schon den Kirchturm und nochmals den Schornstein des Kulkwitzer Kraftwerkes sehen können. Mit den ersten kleinen Schneeflocken kamen wir zum Ziel unseres Christusweges – der Ev. Stadtkirche St. Laurentius Markranstädt, in der uns  der Pfarrer der Gemeinde Pf. Zemmrich begrüßte.

Auch diese Kirche war noch weihnachtlich geschmückt. Pfarrer Zemmrich und Frau Hoffmann hielten mit uns die letzten drei Meditationen, die den auferstandenen Christus und die Gewissheit, daß er alle Tage bei uns sein wird, zum Thema haben.

Anschließend stellte Dagmar Schlegel das Ökumenische Samstagspilgern und die Höhepunkte des Pilgerjahres vor und bedankte sich bei Frau Uhlmann- Zemmrich für den wunderbaren Pilgertag.

Dagmar Schlegel                                                                  Rackwitz im Februar 2019

Regionalbeauftragte der Region Mitteldeutschland
in der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
AG Mitteldeutsche Pilgerwege

Bericht Pilgertreffen Leinefelde 10. November 2018

15 Jahre Region Mitteldeutschland in der Dt. St. Jakobus Gesellschaft e.V.
Der Tagestreff der Caritas an der katholischen St. Bonifatius Kirche Leinfelde war am Samstag Ort des Treffens für Pilger und Gäste aus den drei mitteldeutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ehrengäste waren Christoph Kühn – der Begründer der Pilgerbewegung in Mitteldeutschland- aus Köln und Martin Gottschewski aus Bremen – Regionalbeauftragter der Region Nord in der Dt. St. Jakobus Gesellschaft.

Nach einem kurzen geistlichen Wort wurde Rückschau gehalten auf 15 Jahre Entwicklung des Pilgerns in unserer Gegend.

Pilgerbericht 7. Etappe des Ökumenischen Samstagspilgern

6. Oktober 2018 von Greiz nach Steinsdorf
Dem Aufruf von Dagmar Schlegel, an diesem letzten Ökumenischen Samstagspilgern 2018 teilzunehmen, waren ca. 30 Pilgerinnen und Pilger aus nah und fern gefolgt. Wie immer war der bevorstehende Tagesablauf von Dagmar Schlegel bestens vorbereitet worden, diesmal zusätzlich mit Unterstützung von Siegfried Töllner. Zudem erwartete uns prächtiges Herbstwetter. Einem stimmigen Pilgertag stand somit nichts im Wege.

Pilgerbericht letzte Etappe in Samstagspilgern in Thüringen 2018

7. Etappe Am Rand von Erfurt 13.10.2018
Heißer Herbstzauber

Pilgerbericht 6. Etappe Ökumenisches Samstagspilgern

Berga / Elster - Greiz
1.September 2018
Von einer japanischen Auslegung des 23. Psalm bis zu einer unerwarteten Begegnung mit Jesus.

Am ersten gefühlten Herbsttag ging es wieder auf Pilgerfahrt. Erstmal im wortwörtlichen Sinne.
Pilger aus nah und fern nahmen die Anreise zum Startort nach Berga an der Weißen Elster auf sich. Schön, dass dieses Mal auch Pilger aus den Orten am Weg dabei waren.

Pilgerbericht 4. Etappe Samstagspilgern in Thüringen

Stotternheim – Erfurt-Gispersleben 09.06.2018
Stotternheim als Start und Gispersleben als Ziel dieser Etappe war für alle Teilnehmer eine gute Wahl, denn sie konnten bequem mit dem Zug an- und abreisen.

Pilgerbericht 3. Etappe Samstagspilgern in Thüringen

Rund um Sömmerda 12.05.2018
Wie lieblich ist der Maien

Dieser Liedzeile können alle Pilger zustimmen, die sich morgens am Bahnhof von Sömmerda einfinden. Die Sonne lacht und wird uns den ganzen Weg begleiten.

Pilgerbericht 3. Etappe des Ökumenischen Samstagspilgern

Zeitz – Crossen am 2. Juni 2018
Zum dritten Mal in diesem Jahr trafen wir uns in der alten Bischofsstadt Zeitz.
Nachdem wir im Januar zu Gast bei der Domgemeinde waren und zum Abschluss der Mai-Etappe in die Geschichte des Klosters Posa geschaut hatten, starteten wir nun in der Ev. Michaeliskirche – der Stadtkirche Zeitz.

Pilgerbericht Ökumenisches Samstagspilgern in Thüringen 2018 1.Etappe Thalbürgel – Jena 17.03.2018

Werbung für Gott
In der Nacht hatte Gott tatsächlich Schnee abgeladen. Nicht übermäßig, aber ausreichend um ganz Thüringen in ein weißes Kleid zu hüllen. Zusätzlich hatte er die himmlische Tiefkühltruhe geöffnet und tückische Ostwinde herabgeblasen. Wer würde bei solchen Umständen pilgern gehen???

Pilgerbericht 6. Etappe in Mitteldeutschland

02.09.2017 Ökumenisches Samstagspilgern Nossen - Roßwein

Pilgerbericht 3. Etappe Mitteldeutschland

Radeburg Coswig

Es ist Samstag der 3. Juni2017. Samstagspilgern in Radeburg bei Dresden liegt an.

Pilgerbericht 1. Etappe Mitteldeutschland 2017

PILGERBERICHT der 1. Etappe am 1.April 2017 von KAMENZ nach KÖNIGSBRÜCK

Schon zeitig 6Uhr50 trafen wir uns am Leipziger Hbf. zur Fahrt nach Kamenz. Ein verheißungsvoller sonniger Frühlingstag erwartete uns. Nach der langen Winterzeit erfreuten wir uns schon auf der Fahrt an den herrlich weißen Blütenbäumen und am Grün der Felder und Wälder.

Pilgerbericht 5. Etappe Mitteldeutschland

Wilsdruff - Deutschenbora
Um es gleich vorwegzunehmen: Die fünfte Etappe des diesjährigen Samstagspilgerprogramms war die bisher schönste meiner wenigen Pilgererfahrungen als Neuling – trotz der Herausforderungen, die 22 Kilometer bei 30 Grad an uns an diesem Tag stellten.

Pilgerbericht 7. Etappe in Thüringen

Ökumenisches Samstagspilgern in Thüringen 2017 "Auf Spuren der Reformation"
7.Etappe: Pößneck – Kleindembach 09.09.2017

Pilgerbericht 3. Etappe Thüringen

Apolda – 13.05.2017

Unsere 3. Pilgertour führte nach Apolda – dem Ort "wo viele Äpfel wachsen".
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